Adelaide - Flinders Range
Nach einem langen Flug via Auckland kamen wir am 31. Juli in Adelaide an. Dank der Datumsgrenze haben wir den 30. Juli verloren, sind wir nun einen Tag jünger? Am 01. August holten wir unseren Bushcamper ab. Nach einer gründlichen Instruktion und Probefahrt mit unserem Vermieter Rolf ging es los. Der erste Stopp galt dem Woolworths Supermarkt um unseren kleinen Kühlschrank zu füllen und Vorräte anzulegen. Danach mussten die zwei 90l Tanks mit Diesel aufgefüllt werden. Auf der Fahrt ins Clare Valley staunten wir nicht schlecht wie grün es hier ist. In der Nacht froren wir dann ziemlich, das Thermometer fiel fast auf Null Grad und es wurde ziemlich ungemütlich in unserem Auto. Am Tag darauf fuhren wir in den Flinders Range NP. Die Landschaften wurden langsam aber sicher immer trockener und das Grün verschwand. Wir konnten Kakadus bestaunen und riesige Bäume. Nahe des NP’s sahen wir unsere ersten Emus und auch Känguruhs.
Flinders Range NP
In der Flinders Range verbrachten wir einen ganzen Tag. Gleich am frühen Morgen wanderten wir auf den Wangara Lookout von wo aus wir einen guten Blick über den Wilpena Pound hatten. Danach fuhren wir durch das Bunyeroo Valley und die Brachina Gorge. Die Landschaften hier sind grandios und die Tierwelt fantastisch. Am Abend campten wir auf dem wunderschönen Trezona Campground wo wir geniale Abend und Morgenstimmungen erlebten.
Fahrt nach Arkaroola
Die Fahrt nach Arkaroola war sehr abwechslungsreich. Sie führte durch Gebirge und durch Wüsten, war mal belebter und mal fast leblos. Arkaroola selber ist ein Privates Naturschutzgebiet mit einer schönen Wüstenlandschaft in den Bergen. Hier unternahmen wir einen Abstecher auf einem 4WD Track zu den Stubbs Waterholes.
Fahrt nach Coober Pedy
Die Fahrt von Arkaroola nach Coward Springs war sehr lange. Zuerst fuhren wir durch den Gamon Range NP und ab Copley in Richtung Norden zum Odandatta Track. Auf diesem ging es am Lake Eyre vorbei bis zu den Coward Springs. Die Gegend war vor allem gegen Ende der Fahrt eher eintönig und bestand meistens nur noch aus einer Steinwüste. Die Stasse führt dabei meistens der alten Ghan Eisenbahnlinie entlang. Diese wurde in den 50er Jahren stillgelegt und man kann noch Überreste des Trasses und der alten Stationen erkennen. Am nächsten Tag fuhren wir nach Coober Pedy. In William Creek, mit 16 Einwohnern die kleinste Gemeinde South Australias, tankten wir Diesel nach und genossen ein Eis. Danach ging es durch zuerst wunderschöne Dünenlandschaften in Richtung Coober Pedy. Später mussten wir noch durch einen Sandsturm fahren, ein doch eher unangenehmes Ereignis das die Sauberkeit unseres Fahrzeuges nicht gerade verbesserte. Kurz vor Coober kamen dann die ersten Opalminen ins Blickfeld. Die ganze Umgebung ist durchlöchert und jeder kleinste Hügel wird abgebaut auf der Suche nach den Wertvollen Steinen.
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